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Frei von SpoilernIch hätte 4 Sterne gegeben, den 5. Stern gibt’s, um die die unterirdisch schlechte 2-Stern-Durchschnittswertung ein bisschen auszugleichen.Liebe Leute, was erwarten wir eigentlich von den Drei Fragezeichen? Falls es im Wesentlichen gute Unterhaltung sein sollte, dann ist diese Folge durchaus sehr gelungen. Klar: Man ahnt an allen Ecken die Logiklöcher in der Story, man spürt, wie es knirscht und ächzt im z.T. arg konstruierten Handlungsverlauf. Wer aber nicht zu sehr darüber nachdenkt, wird mit einem innovativen Setting (Rätselkammern), z.T. ganz hübsch ausgedachten Rätseln und einer einigermaßen wendungsreichen Geschichte belohnt.Das Highlight jedoch sind für mich die drei Nebendarsteller, die endlich mal wieder etwas haben, was in früheren Folgen geradezu ein Markenzeichen war: interessante und originelle Charaktere. Typen eben, die man sich bildlich vorstellen kann und die durch ihre Charakterzeichnung für sich genommen bereits interessant finden. Der Auftraggeber ist so ein Typ, aber noch viel mehr Bruce und Sandy. Mag sein, dass Sandy einige Fans nervt, ich persönlich fand die Figur unheimlich unterhaltsam und würde sie gerne häufiger hören. Die Sprecher machen einen tollen Job und scheinen mit Spaß in ihrer Rolle aufzugehen.Ganz nebenbei ist das Ende diesmal ein wenig anders geraten, als bei den meisten Geschichten, in denen Justus alle Täter in langen Monologen überführt. Der Abschlussgag, der zum berühmt-berüchtigten Abschlusslacher führt, ist zudem der erste, der authentisch und witzig daherkommt. Keine herausragende Folge, aber eine sehr unterhaltsame, mit sympathischen und gut gelaunten Sprechern. Eine Folge, die sich durch ihre Eigenwilligkeit bezüglich Handlung, Charakterwahl und Ende/ Auflösung ein wenig von anderen Folgen abhebt.











